Die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit sind Voraussetzung für die Partizipation (lat. „Teilhabe“, „Mitbestimmung“) der Kinder im Sinne der Kita „Wirbelwind“. Jedes Kind hat demnach ein Recht auf die Teilhabe an Entscheidungen im Kita-alltag. Es bekommt zugetraut, Entscheidungen zu treffen, die Verantwortung dafür zu tragen und die Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Dieses stärkt das Kind in der Wahrnehmung eigener und fremder Bedürfnisse, der Offenheit für andere und dem Erlernen demokratischer Verhaltensweisen, wie Kompromisse zu schließen oder Rücksicht zu nehmen.
In unserer Kita haben die Kinder die Möglichkeit, sich zu allen Zeiten des Tageablaufs einzubringen und diesen aktiv nach ihren Vorstellungen mitzugestalten. Bei den Mahlzeiten zum Beispiel entscheidet jedes Kind selbst, wo es sitzen möchte. Es hat die Wahl zwischen Tee und Wasser und kann sich aussuchen, wieviel und was es essen möchte. Hierbei bestärken wir die Kinder, sich je nach Alter Essen und Getränke selbst zu nehmen.
Weiterhin trifft jedes Kind die Entscheidung, an welchem Angebot es teilnehmen möchte, wie lange es mitmacht und hat die Möglichkeit, sich einen Spielgefährten aus der anderen Gruppe auszusuchen. Natürlich findet jede Selbstbestimmung in gege-benen Grenzen statt.

Beschwerdemanagement


Mit der Partizipation einher geht auch das Recht jedes Kindes, sich zu beschweren, sei es über ein anderes Kind, eine Situation oder eine Mitarbeiterin.
Abhängig vom Alter des Kindes stehen ihm bei uns dabei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Je kleiner das Kind ist, umso wichtiger ist es für uns als Team, sein Schreien, Weinen, seine Mimik und seine Gestik zu beobachten und richtig zu deuten.

Situationsorientierter Ansatz

Wir stellen in unserer Arbeit den situationsorientierten Ansatz in den Vordergrund, da dieser Ansatz unser Meinung nach eine Fülle von Möglichkeiten bietet, Kinder beim Hineinwachsen und Verstehen der Erwachsenenwelt zu begleiten.
Für uns Fachkräfte bedeutet dies, die Impulse der Kinder aufzugreifen. Der situationsorientierte Ansatz orientiert sich an den Lebenssituationen der Kinder und bietet ihnen eine Erweiterung von Erfahrungsbereichen, Erfahrung zu sammeln, um sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen.

Der entwicklungszentrierte Ansatz in der U3

Im entwicklungszentrierten Ansatz steht die Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit des einzelnen Kindes im Vordergrund; es wird so wie es ist angenommen.
Das Vertrauen des Erwachsenen in die Fähigkeiten und Möglich-keiten des einzelnen Kindes, in seine eigenaktive Entwicklung, bestimmt die erzieherische Grundhaltung und ist Ausgangspunkt jeglichen pädagogischen Handelns.