Bild von der Individualität des Kindes

Alle Kinder haben Rechte, welche in den UN-Konventionen, dem Grundgesetz und dem SGB VIII festgehalten sind.
Ein Kind hat das Recht auf:
•    Wertschätzung
•    Eine gesicherte, seelische und leibliche Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
•    Eigene Körperlichkeit, Willensäußerung und Berücksichtigung seiner wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse
•    Das Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit dem Recht auf eigene Leistung, die wir anerkennen. Kinder sind keine unfertigen Erwachsenen: ihre kindliche Eigenart, ihre Art zu fühlen, zu sehen, zu denken und sich zu äußern muss ernst genommen werden.
•    Bildung, nur eine Berücksichtigung aller Bildungsbereiche gewährleistet die Befähigung zur Teilhabe an der Gesellschaft.

Personal

Um eine hohe Qualität in der Arbeit mit den Kindern zu erreichen und zu erhalten, ist es nötig, die verfolgten Ziele sowie den Einsatz der Methoden zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Dazu bedarf es einer intensiven Teamarbeit. Wir sind davon überzeugt, dass unser Vorbild für die Kinder eine große Rolle spielt, deshalb wollen wir unser Tun und unsere Verhaltensweisen immer wieder gemeinsam überdenken. Unser Ziel ist es, folgende Kompetenzen an den Tag zu legen:
Beobachtungsfähigkeit, Empathie, Sensibilität, emotionale Wärme, Selbstkontrolle, Freundlichkeit, Geduld, Allgemeinwissen, Weltoffenheit, Sprachbeherrschung, Durchsetzungsfähigkeit, Selbstsicherheit, analytisches und vorausplanendes Denken, Leistungsmotivation.
Die gegenseitige Unterstützung im Team ist für uns eine wichtige Voraussetzung, um ein angenehmes und förderliches Arbeitsklima zu schaffen.
Jeden Mittwoch findet von 16.00 – 17.30 Uhr eine Teambesprechung statt. Inhalte der Teambesprechungen können sein:
•    Austausch und Reflexion unserer pädagogischen Arbeit
•    Kollegialer Austausch über das Lernen des jeweiligen Kindes (Lerngeschichten)
•     Überprüfung von Qualitätsstandards und Qualitätssicherung
•    Abstimmungen der Arbeitsorganisation und gegebenenfalls Konfliktlösungen
•    Absprachen über Lernaktivitäten und deren Vorbereitung
•    Austausch über Beobachtungen und Einzelfallbesprechungen
•    Vorbereitung und Gestaltung von Elternveranstaltungen
•    Vorbereitung der päd. Arbeit

Qualifikation
Um die allseits geforderte Qualität in der Betreuung von Kleinkindern zu gewährleisten, ist es unerlässlich, dass wir uns in unserer Arbeit an neuen Studien und wissenschaftlichen Forschungen orientieren und uns auch entsprechend fortbilden. Zu unserer Kompetenzerweiterung finden jährlich ein bis zwei Konzeptionstage statt. Die Möglichkeit an einer Supervision teilzunehmen ist ebenfalls gegeben, und bei Bedarf werden auch externe Fachkräfte zurate gezogen.

Grundsätze der Bildung und Förderung

Eingewöhnung, Gestaltung von Übergängen

Übergänge von der Familie in die Kindertageseinrichtung, der Wechsel von den Wölkchen zu den Blitzen und später in die Grundschule stellen  Veränderungen dar. Um diese möglichst sanft und ohne Bruch zu gestalten, legen wir Wert auf bindungsorientierte Begleitung. Die erste Zeit, in der das Kind die Einrichtung besucht, bezeichnen wir als Eingewöhnungszeit. Dieser Zeit messen wir einen hohen Stellenwert in unserer pädagogischen Arbeit bei. Wir nehmen in ganz besonderer Weise Rücksicht auf das neue Kind und seine Familie und richten uns nach dem Berliner Model. Der Wechsel von den Wölkchen zu den Blitzen wird mit einer Blitzeparty gefeiert. Der Wechsel zur Grundschule wird im Vorschulstündchen vorbereitet. Oft besucht eine Erzieherin mit dem jeweiligen Kind die entsprechende Grundschule.
Wir nehmen an dem Kooperationsprojekt Hand in Hand des EN Kreises teil.